Spitze im Westen

„Ohne ein kleines Rad kann das System nicht funktionieren“

Die iteracon GmbH in Übach-Palenberg bietet ihren Angestellten ein modernes Arbeitsumfeld mit zahlreichen Vorteilen

Kostenlose Mitgliedschaft im Fitness-Studio, betriebliche Altersvorsorge, Tickets für Fußball-Spiele und einen eigenen Firmenwagen: Was für viele Arbeitnehmer wie ein unerreichbarer Traum klingt, ist bei der iteracon GmbH Realität. Die 2010 von den drei Männern Markus Holländer, Michael van Laak und Frank Neunzig gegründete Firma aus Übach-Palenberg ist im IT-Bereich zu Hause. Seit den Anfängen im Carolus-Magnus-Centrum vor neun Jahren bis zum Umzug in den neuen Firmensitz in der Talstraße 78 hat sich das Unternehmen enorm weiterentwickelt. Mittlerweile arbeiten 68 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an passgenauen Microsoft Technologien, sogenannten Managed Services und innovativen Sicherheitslösungen.

„Der Standort Übach-Palenberg ist für uns ideal, da wir hier zum einen die Nähe zur RWTH Aachen haben, zum anderen nutzen wir auch die Kooperation von der CSB-System AG in Geilenkirchen mit der Rheinischen Fachhochschule Köln. Außerdem können wir durch die zentrale Lage Menschen in der gesamten Region als Arbeitgeber ansprechen“, verrät der Direktor für Business Development bei iteracon, Andrei Nutesch. Das einstige Start-Up-Unternehmen hat sich in der Branche in den letzten Jahren einen Namen gemacht und zahlreiche Kunden hinzugewonnen – nicht zuletzt durch die Arbeit des Teams.

„Wir haben Gott sei Dank keinen Fachkräftemangel. Das liegt unter anderem daran, dass wir unsere Fachkräfte durch eine intensive Ausbildung an die Aufgaben hier im Unternehmen heranführen“, erklärt Nutesch. Damit dies gelingt, schaut sich Michaela Holländer aus der Personalabteilung von iteracon ganz gewissenhaft die Bewerber an. „Teamfähigkeit ist für uns sehr, sehr wichtig. Natürlich müssen auch die fachlichen Grundlagen vorhanden sein und die Ergebnisse des Auszubildenden bei den Einstellungstests stimmen. Aber wir legen noch ein bisschen mehr Wert darauf, dass jemand in die ‚iteracon-Familie‘ passt. Der Bewerber sollte ein hohes Maß an Engagement, Fleiß und Lernbereitschaft mitbringen.“ Die Übach-Palenberger verstehen sich tatsächlich als ein verschworener Haufen, in dem sich jeder gegenseitig hilft, wenn es einmal Probleme bei der Arbeit gibt. Über alle Hierarchie-Ebenen hinweg duzen sich die Mitarbeiter untereinander und jeder genießt denselben Respekt. Das betont auch Michaela Holländer: „Ohne ein kleines Rad kann das große System nicht funktionieren! Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viele Möglichkeiten und Annehmlichkeiten, aber wir erwarten auch umgekehrt, dass man sich aktiv in das Teamgefüge einbringt und ein großes Maß an Eigeninitiative zeigt.“

Diese Atmosphäre hat auch Alper Korkut überzeugt. Der junge Heinsberger ist über einen kleinen Umweg bei iteracon gelandet. „2017 hatte ich mich auf einen Ausbildungsplatz beworben. Leider ist damals nichts daraus geworden, weil die Firma sich für zwei andere Kandidaten entschied. Umso überraschter war ich dann ein Jahr später, als sich Michaela Holländer bei mir meldete und fragte, ob ich noch Interesse an der Ausbildungsstelle hätte. Ich habe natürlich sofort zugesagt und bin glücklich über diese Chance“, freut sich Alper Korkut. Bereut hat er seine Entscheidung nicht eine Sekunde. Im Gegenteil! Der angehende Fachinformatiker für Systemintegration hat in der Firma so einen guten Eindruck hinterlassen, dass er bereits nach einem Jahr zum internen IT-Beauftragten ernannt wurde. „Wir geben jedem Neuling einen großen Vertrauensvorschuss. Das ist für uns selbstverständlich. Umgekehrt erwarten wir aber auch, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eigenständig handeln und diesen Vorschuss durch gewissenhaftes Arbeiten zurückzahlen“, unterstreicht Andrei Nutesch. „Für uns sind Auszubildende keine billigen Hilfskräfte, sondern vollwertige Mitglieder des Teams, die frühzeitig in alle Abteilungen des Betriebs hineinschnuppern sollen.“

So gibt es jeden ersten Dienstag des Monats einen sogenannten „Tu-es-Day“, an dem die Angestellten etwas Neues ausprobieren sollen. „Das muss nicht direkt etwas mit ihrer Arbeitsumgebung zu tun haben. Vielmehr möchten wir Talente entdecken, die möglicherweise später gefördert werden können“, so Nutesch. Doch auch sonst wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Einiges geboten. So hat Alper Korkut wie alle Auszubildenden und Mitarbeiter bereits im ersten Ausbildungsjahr ein Firmenhandy und ein Mircrosoft Surface erhalten, welches er auch privat nutzen darf. Firmenevents im Signal Iduna Park vom Kunden und Partner Borussia Dortmund und die Möglichkeit, Fahrräder für sich und den Lebenspartner zu leasen, sind weitere Annehmlichkeiten für das Team. „Wir setzen außerdem auf die faire Entlohnung unserer Angestellten, weil wir dadurch dokumentieren möchten, wie wichtig uns ihre Arbeit ist“, sagt Michaela Holländer.

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